Binäre Optionen Smartphone

Grundlagenwissen: Binäre Optionen

Der Handel mit Binären Optionen ist ein noch recht junger Trend im Bereich der hochspekulativen Investments. Gerade in den vergangenen zwei bis drei Jahren erlebte der Binäroptionshandel einen regelrechten Hype, der bis heute nicht gebrochen ist.

Diese Webseite informiert ausführlich über den Binäroptionshandel und behandelt wichtige Themen, wie zum Beispiel die Funktionsweise des Handelsinstrumentes, Handelsstrategien und Analysemöglichkeiten. Zudem werden hilfreiche Tipps und Ratschläge in Bezug auf die Brokerauswahl gegeben.

Was sind Binäre Optionen und wie werden sie gehandelt?

Binäre Optionen oder auch digitale Optionen sind ein noch recht neues Handelsinstrument, mit dem Trader auf steigende oder fallende Kurse eines ausgewählten Basiswertes spekulieren können. Der Vorteil gegenüber den klassischen Optionen ist, dass Binäre Optionen bereits mit einem geringen Kapitaleinsatz gehandelt werden können und dass Gewinn und Verlust bereits im Vorfeld feststehen.

Das in Binäre Optionen enthaltene Wort „binär“ beschreibt bereits das einfache Funktionsprinzip. So kann eine Binäre Option lediglich zwei Zustände annehmen, nämlich „im Geld“ (Gewinn) oder „aus dem Geld“ (Verlust). Wie sich der Kurs eines Basiswertes innerhalb der Optionslaufzeit verhält, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, wo sich dieser am Ende (Verfallszeitpunkt) befindet.

Wenn der Trader davon ausgeht, dass der Kurs steigen wird, so wählt er eine Call-Option. Mit einer Put-Option setzt er auf einen fallenden Kurs. Am Ende der Optionslaufzeit muss der Kurs also entweder höher oder niedriger sein als zum Einstiegszeitpunkt. Dementsprechend müssen Trader lediglich eine Richtungsentscheidung in Bezug auf die Kursentwicklung eines Basiswertes treffen. Dabei stehen ihm folgende Basiswerte (Assets) zur Auswahl:

  • Aktien
  • Indizes
  • Währungen (Währungspaare wie zum Beispiel EUR/USD)
  • Rohstoffe (z. B. Gold, Öl oder Kaffee)

Lag der Trader mit seiner Prognose richtig, so erhält er einen vorab festgelegten Gewinn (Rendite). Je nach Broker liegt die Rendite zwischen 65 und 95 Prozent des eingesetzten Kapitals. Bei einer falschen Vorhersage ist der gesamte Einsatz verloren. Dafür bieten aber einige Broker eine Verlustabsicherung von bis zu 15 Prozent an. Das heißt, im Verlustverfall wird ein bestimmter Prozentsatz des Einsatzes zurückerstattet.

Der Handel mit Binären Optionen ist bereits ab geringen Einsätzen von 1 bis 25 Euro pro Option bzw. Trade möglich. Um in den Handel einzusteigen, wird natürlich ein Binäroptionsbroker benötigt, der eine Mindesteinzahlung verlangt. Diese liegt je nach Anbieter zwischen 10 und 300 Euro. Darüber hinaus bieten auch viele Binäroptionsbroker Boni, Sonderaktionen und Gewinnspiele an, wovon Neukunden und reguläre Kunden profitieren können.

Wie sind Binäre Optionen entstanden?

Entwickelt wurden die Binären Optionen im Jahr 2008 von der CBOE, der Chicago Board Options Exchange. Dabei handelt es sich bei der Chicagoer Exchange um die älteste Börse für den Derivaten-Handel. Noch im gleichen Jahr wurden Binären Optionen als Investitionsmöglichkeit für private Anleger von der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC, United States Securities and Exchange Commission, freigegeben. Seither hat sich ein regelrechter Boom entwickelt und der Binäroptionshandel erfreut sich größter Beliebtheit. Das hatte zur Folge, dass auch immer mehr neue Binäroptionsbroker auf dem Markt auftauchten, die den Handel mit Binären Optionen ermöglichen.

Was ist der Unterschied zu den klassischen Optionen?

Der größte Unterschied zwischen Binären Optionen und den klassischen Optionen liegt darin, dass bei erstgenanntem nur zwei Ereignisse (Gewinn oder Verlust) eintreten können. Hingegen ist eine klassische Option das Recht zum Ende der Optionslaufzeit oder während der Laufzeit einen Basiswert (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Anleihen etc.) zu kaufen oder zu verkaufen. Eine Pflicht dazu besteht aber nicht. Zwar ist der Kaufpreis bei einer klassischen Option festgelegt, der reale Wert kann sich aber durchaus ändern. Erst zum Ausübungszeitpunkt wird also bestimmt, wie hoch der Gewinn oder Verlust ist. Demzufolge sind Gewinne und Verluste variabel und nicht von Anfang an festgelegt.

Ein weiterer Unterschied ist, dass beim Optionskauf immer das Recht auf ein „reales“ Wirtschaftsgut erlangt wird. Hingegen sind Binäre Optionen Finanzderivate. Hier wird kein Gut erworben, sondern es wird eine „Wette“ mit dem Binäroptionsbroker eingegangen.

Binäroptionshandel: Glücksspiel – Ja oder Nein?

Binäre Optionen Smartphone
Binäre Option mit Smartphone

Einige Vermarktungs- und Werbestrategien von Brokern ähneln sehr der Casinowerbung. Das kommt daher, dass es mittlerweile eine Vielzahl an Binäroptionsbrokern gibt und diese Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis animieren möchten, beim „besten Broker überhaupt“ in den Binäroptionshandel einzusteigen. Die Werbung mag zwar aggressiv sein, jedoch ist grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden. Um ein Glücksspiel handelt es sich beim Binäroptionshandel aber noch lange nicht.

Um im Binäroptionshandel erfolgreich zu sein, müssen sich Trader umfassend charttechnisch oder grundlegend mit der Fundamentalanalyse orientieren, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Eine konzeptlose Herangehensweise und ohne eine Handelsstrategie wird es zum Verlust kommen. Im Gegensatz zum Glücksspiel beruhen Gewinn und Verlust also nicht auf dem Zufall. So kann eine Kombination aus Analysen, Handelsstrategien und Erfahrungen die Erfolgschancen enorm erhöhen.

Vor- und Nachteile der Binären Optionen

Vorteile und Nachteile des schnellen Aktienhandels
Vor- und Nachteile Binäre Optionen. Was spricht dafür? Was spricht dagegen?

Vorteile auf einen Blick:

  • Einfaches Funktionsprinzip: Der Binäroptionshandel ist leicht zu verstehen, sodass dieser vor allem für Einsteiger geeignet ist.
  • Renditen: Die erzielbaren Renditen zwischen 65 und 95 Prozent sind im Binäroptionshandel Standard und können innerhalb kürzester Zeit erwirtschaftet werden. Einige Broker bieten zudem den Handel mit Binären Optionen im sogenannten High-Yield-Modus an. Hier können sogar Renditen von bis zu 1000 Prozent erzielt werden.
  • Gewinn und Verlust: Der Gewinn als auch der Verlust steht im Vorhinein fest. Demzufolge handelt es sich auch um ein gut kalkulierbares Risiko.
  • Geringe Handelssumme: Der Handel mit Binären Optionen ist bereits mit geringen Geldeinsätzen möglich.
  • Anlagezeitraum: Die Laufzeiten der Trades können individuell ausgewählt werden. Diese liegen zwischen wenigen Sekunden, mehrere Stunden bis zu mehreren Tagen oder Monaten.

Nachteile auf einen Blick:

  • Einarbeitung: Obwohl das Funktionsprinzip des Binäroptionshandels leicht zu verstehen ist, bedarf es einer Handelsstrategie, denn ansonsten wäre es ein reines Glücksspiel. Insofern müssen sich auch Einsteiger zunächst intensiv mit der Thematik (z. B. Handelsstrategien, Marktanalyse etc.) beschäftigen, wenn sie wirklich erfolgreich sein wollen mit dem Traden.
  • Gewinnbegrenzung: Mit Binären Optionen können zwar hohe Renditen erzielt werden, letztendlich bleiben diese aber immer begrenzt. Sollte das Investment über das prognostizierte Ziel weit hinaus schießen, so wäre es mit alternativen Handelsinstrumenten (CFD- oder Forex-Handel) möglich, eine weitaus höhere Performance zu erzielen. Demengegenüber stände aber auch ein wesentlich höheres Risiko.

Tipp: Wenn Sie ein blutiger Anfänger sind und sich für den Handel mit Binären Optionen interessieren, dann empfehlen wir Ihnen das eBook „Das Basishandbuch für erfolgreiches Trading (inkl. Brokervergleich und Testberichte über automatische Handelsprogramme“ der Autorin Alexandra Latour. Das eBook enthält alle wichtigen Informationen, um in den Handel mit Binären Optionen einzusteigen. Zudem profitieren Sie auch gleich von einem einmaligen Willkommensangebot eines bekannten und renommierten Binäroptionsbroker, das es in dieser Form nirgendwo anders gibt. Auch der Broker wird Ihnen mit wertvollen Tipps zur Seite stehen und Sie umfangreich in den Handel mit Binären Optionen einarbeiten.


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