Brokervergleich

Handeln mit Binären Optionen: Der große unabhängige Brokervergleich

Binäre Optionen Design Scatchup BrokervergleichPrivatanleger können erst seit dem Jahr 2008 in den Binäroptionshandel einsteigen. Es handelt sich also um eine noch recht junge Investitionsmöglichkeit, die aber seitdem immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Grund hierfür ist die einfache Funktionsweise, die auch Börsenlaien schnell verstehen. Verlockend sind vor allem die hohen Renditen, die in kürzester Zeit erzielt werden können. Das gelingt allerdings nur, wenn man sich mit den Grundlagen des Binäroptionshandels vertraut macht und zudem einen Broker an seiner Seite hat, der einen umfangreich unterstützt.

Bei der Auswahl des passenden Brokers geht es neben den persönlichen Bedürfnissen um verschiedene allgemeine Kriterien, die unbedingt beachtet werden sollten. Hierzu gehören:

Welche Sicherheiten bietet der Broker?

Die meisten Binäroptionsbroker bzw. die dahinterstehenden Unternehmen haben ihren Hauptsitz auf Zypern. Grund hierfür sind nicht nur die geringen Steuersätze, sondern auch, dass Zypern zur Europäischen Union gehört, sodass die Unternehmen ihre Leistungen in der gesamten EU anbieten können.

 CySEC
Firmensitz Zypern

Die zuständige Regulierungsbehörde auf Zypern ist die Cyprus Securities und Exchange Commission – kurz CySEC – von der sich mittlerweile fast alle Broker überwachen und regulieren lassen. Dementsprechend unterliegen die Unternehmen zahlreichen Verpflichtungen. Unter anderem sind sie dazu verpflichtet, sämtliche Kundengelder auf einem vom Gesellschaftsvermögen getrennten Konto zu verwalten. Im Insolvenzfall werden diese Gelder somit nicht zu der Insolvenzmasse gezählt. Darüber hinaus unterliegen die Unternehmen automatisch der MiFiD-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, was dem Trader einen zusätzlichen Schutz bietet.

Nicht immer haben aber Broker ihren Sitz auf Zypern. Einige Anbieter haben sich beispielsweise auf den Seychellen oder auf den Kanareninseln niedergelassen. Dies bedeutet aber nicht automatisch, dass es sich um einen unseriösen Broker handelt. Eine gewisse Vorsicht ist jedoch ratsam, weshalb die Webseite des Anbieters genau geprüft werden sollte. Trader sollten den Brokervergleich anhand des folgenden Fragenkatalogs durchführen:

  • Ist ein Impressum bzw. wird der vollständige Name und die Adresse des Anbieters genannt?
  • Gibt es Informationen auf der Webseite zum Thema Anlegerschutz und Sicherheit?
  • Gibt es auf der Webseite allgemeine Geschäftsbedingungen? (Wenn ja, sollten diese unbedingt durchgelesen werden.)
  • Bietet der Broker einen Bonus an? Und wenn ja, was steht in den Bonusbedingungen?
  • Gibt es auf der Webseite einen Risikohinweis?

Welchen Eindruck macht die Handelsplattform?

Die meisten Broker setzen auf eine erprobte und bewährte Software von den bekannten Anbietern Tradologic, SpotOption oder TechFinancials. Nur wenige Anbieter lassen eigene Handelsplattformen entwickeln. Wichtig ist, dass die jeweilige Handelsplattform voll ausgereift und eine hohe Funktionalität bietet. Um die Plattform zu testen, bieten viele Broker ein kostenloses Demokonto an. Mithilfe der Demoversion lässt sich schnell feststellen, ob die Handelsplattform den persönlichen Ansprüchen gerecht wird.

Wie viele Basiswerte und welche Handelsarten bietet der Broker an?

Binäroptionsbroker bieten grundsätzlich die Basiswerte aus den Anlagenklassen Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffe an. Wie viele Vermögenswerte zur Auswahl stehen, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Während der eine mehr als 200 Assets anbietet, können Trader bei anderen Brokern hingegen nur zwischen 100 Assets auswählen. In der Regel führen Broker auf ihrer Webseite einen Vermögenswerteindex, der alle verfügbaren Basiswerte enthält. Da sich die meisten Trader nur auf wenige Basiswerte konzentrieren, ist die Anzahl der Assets nicht ganz so wichtig.

Die Anzahl der verfügbaren Handelsarten ist ebenfalls von Broker zu Broker verschieden. Neben den klassischen Call- und Put-Optionen gehören zu den Standardhandelsarten noch die Turbo-Optionen. Mittlerweile bieten Broker aber auch weitere Handelsvarianten an, wozu beispielsweise die One-Touch-Optionen oder die Pair-Optionen gehören. Einige Broker haben sogar eigene Optionsarten entwickelt. Alle Handelsarten, außer die Call-/Put-Optionen, sind sehr anspruchsvoll und in der Regel nur für fortgeschrittene und professionelle Trader geeignet.

Ein wichtiger Punkt ist darüber hinaus, dass der Broker unterschiedliche Features bzw. Zusatzfunktionen zur Risikominimierung anbietet. Gerade für Einsteiger sollte das ein wichtiges Auswahlkriterium sein.

Wie hoch sind die Mindesteinzahlung, der Mindesteinsatz und die Renditen?

Die Höhe der Mindesteinzahlung, um mit dem Trading beginnen zu können, variiert teils erheblich und beginnt bei 10 Euro. Üblich sind Mindesteinzahlungen zwischen 100 bis 200 Euro. Auch der Mindesteinsatz pro Trade kann je nach Broker unterschiedlich hoch ausfallen. Während bei dem einen Broker nur 1 Euro pro Trade verlangt wird, verlangen andere Broker schon 25 Euro für eine Option. Anfänger sollten zunächst einen Broker wählen, der einen geringe Mindesteinzahlung und einen geringen Mindesteinsatz verlangt, um sich erst einmal mit dem Binäroptionshandel vertraut machen zu können und nicht gleich hohe Summen eingesetzt werden müssen.

Die möglichen Renditen sind zwar ein nicht unerhebliches Entscheidungskriterium, jedoch nicht ausschlaggebend für die Wahl des passenden Brokers. Üblicherweise liegen die Renditen zwischen 60 und 85 Prozent. Zusätzlich bieten einige Broker Handelsarten im sogenannten High-Yield-Modus an. Hier können dann Renditen von bis zu 1000 Prozent erzielt werden. Zu beachten ist aber, dass je höher die Rendite ausfällt, desto höher ist auch das Risiko.

Bietet der Broker einen Bonus an?

Neben der Renditenhöhe ist für viele Trader der Bonus ein wichtiges Auswahlkriterium. Allerdings darf hier nie vergessen werden, dass ein Bonus kein Geschenk ist, sondern an Bedingungen geknüpft ist. Diese können in den Bonusbedingungen nachgelesen werden. Allgemein verlangen die Broker eine x-fache Umsetzung des Bonusbetrages. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Umsetzung unter dem 50-fachen liegt.

Bietet der Broker einen Kundenservice und ein Bildungsangebot an?

Seriöse Broker bieten ihren Tradern einen guten Kundenservice an, der telefonisch und per Mail (idealerweise auch per Live-Chat) erreichbar ist. Nicht immer wird dieser Service auch in Deutsch angeboten. Sollten Trader nicht der englischen Sprache mächtig sein, so sollten sie sich einen Anbieter aussuchen, der einen deutschsprachigen Support anbietet.

Das Bildungsangebot eines Brokers gehört zu den wichtigsten Auswahlkriterien – besonders für Einsteiger. Einige Broker stellen ihren Kunden ein sehr umfangreiches Angebot in Form von Leitfäden, eBooks, Webinaren, Lernvideos und sogar persönlichen Schulungen zur Verfügung. Bei anderen Brokern fällt hingegen das Bildungsangebot eher mager aus. Gemessen an der Wichtigkeit der Weiterbildung für den erfolgreichen Handel mit Binären Optionen, sollten sich Trader eher einen Broker aussuchen, der sie umfangreich unterstützt.

Fazit

Bei der Auswahl des passenden Brokers kommt es neben den persönlichen Ansprüchen auch auf wichtige Kriterien, wie zum Beispiel die Regulierung und die Sicherheit, an. Die hier umfangreich getesteten Broker bieten zwar alle unterschiedliche Handelskonditionen an, gelten aber als zuverlässig und seriös.


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admin

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